Gewalt gegen Bahn- und Busmitarbeitende ist inzwischen trauriger Alltag geworden. Eine Aktion von Deutschem Gewerkschaftsbund (DGB) und der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) am Stuttgarter Hauptbahnhof brachte das Thema am 30. April 2026 direkt zu den Fahrgästen.
Viele erleben Beleidigungen, Bedrohungen oder sogar körperliche Angriffe. Erst im Februar wurde ein Zugbegleiter in Ludwigshafen während seines Dienstes attackiert und starb später an den Folgen des Angriffs.
Die Folge für die Beschäftigten: Sie fühlen sich zunehmend unsicher. Laut einer Sicherheitsumfrage der EVG denkt sogar jede*r Dritte darüber nach, den Job zu wechseln.
Ein Beitrag des SWR berichtet über die Aktion und bietet einen Einblick in den Alltag eines Bahn-Mitarbeitenden. Mehr dazu hier.
Null Toleranz bei Gewalt
Der DGB fordert, Angriffe auf Beschäftigte im öffentlichen Dienst und im privatisierten Sektor konsequent zu verfolgen. Gleichzeitig müssen Maßnahmen zum Schutz der Mitarbeitenden weiter ausgebaut werden, um dieser Entwicklung entschieden entgegenzuwirken.


