Vergiss nie, hier arbeitet ein Mensch

News 2026

Gesichter der Region: Wanderausstellung im Münsterland macht Gewalt gegen Beschäf-tigte vor Ort sichtbar

Wie lässt sich die Initiative „Vergiss nie, hier arbeitet ein Mensch“ vor Ort erlebbar machen? Im Münsterland zeigt der DGB, wie wirkungsvoll ein regionaler Ansatz sein kann: mit echten Geschichten, echten Gesichtern und einer Ausstellung, die dorthin geht, wo die Menschen sind.

Wie lässt sich die Initiative „Vergiss nie, hier arbeitet ein Mensch“ vor Ort erlebbar machen? Im Münsterland zeigt die DGB Region Münsterland, wie wirkungsvoll ein regionaler Ansatz sein kann: mit echten Geschichten, echten Gesichtern und einer Ausstellung, die dorthin geht, wo die Menschen sind.

Für die Aktion wurden Beschäftigte aus der Region befragt, die in ihrem Arbeitsalltag Gewalt oder Respektlosigkeit erlebt haben. Ihre Erfahrungen reichen von Beleidigungen und Pöbeleien bis hin zu tätlichen Angriffen. Einige von ihnen erklärten sich bereit, Gesicht zu zeigen und wurden Teil einer mobilen Roll-up-Ausstellung.

„Ganz wichtig ist es für uns, den Beschäftigten im öffentlichen Dienst bei ihrer täglichen Arbeit für das Gemeinwesen den Rücken zu stärken.“

DGB Region Münsterland

Die Ausstellung bleibt nicht an einem Ort, sondern tourt durch das Münsterland. Stationen sind unter anderem Bahnhöfe, Behörden oder andere stark frequentierte öffentliche Orte. So erreicht die Kampagne genau die Menschen, um die es geht und das mitten im Alltag.

Zum Auftakt wurde die Ausstellung im Hauptbahnhof Münster gemeinsam mit Vertreter*innen der Gewerkschaften und der Politik vorgestellt. Weitere Termine in der Region sorgen dafür, dass das Thema kontinuierlich sichtbar bleibt.

Warum solche Aktionen so wichtig sind

Die Initiative lebt davon, dass sie vor Ort greifbar wird. Regionale Beispiele schaffen Nähe: Wer Gesichter aus der eigenen Stadt sieht und Geschichten aus dem eigenen Umfeld hört, nimmt das Thema anders wahr. Es wird konkreter, unmittelbarer und schwerer Gewalt vor der eigenen Haustür zu ignorieren.

Die Ausstellung im Münsterland zeigt, wie Kampagnenarbeit vor Ort aussehen kann: vernetzt mit Politik, sichtbar im öffentlichen Raum und nah an den Erfahrungen der Beschäftigten. Aufmerksamkeit entsteht dort, wo Menschen hinschauen und zuhören!

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