Deutscher Gewerkschaftsbund

"Hilfe für Betroffene nach Gewaltvorfällen im Dienst"

Dauer 01:03:00

 

Unter folgendem Link finden Sie die Präsentation zum Digitalen Workshop:

 

Rückblick

Bedroht, beleidigt, angegriffen: Wer im öffentlichen Dienst oder im privatisierten Sektor beschäftigt ist, hat sicher von Beleidigungen und Übergriffen durch Bürgerinnen und Bürger gehört oder musste sie gar selbst erleiden. Im Polizeidienst, in Ordnungs- und Sozialämtern, in Jobcentern, Schulen und Krankenhäusern, in Bussen und Bahnen ist der Ton in den letzten Jahren zunehmend rauer geworden. Fast jede Berufsgruppe ist betroffen.

Wie Beschäftigte, Interessenvertretungen, Arbeitgeber und Dienstherren solchen Vorfällen vorbeugen können, wie sich Beschäftigte bei gewalttätigen Übergriffen schützen können und wo sie im Ernstfall Unterstützung finden, thematisierten wir in unserer digitalen Workshop-Reihe #TeamMensch. Sie richtete sich an Personal- und Betriebsräte sowie an Führungskräfte und alle Interessierten mit dem Ziel, Wissen weiterzugeben und einen Raum für Austausch zu schaffen.

Teil III unserer Workshop-Reihe beschäftigte sich mit der Nachsorge und damit, wie Menschen aggressive und gewalttätige Vorfälle individuell erleben. Denn unabhängig davon, wie schwer die von außen sichtbaren Verletzungen und Auswirkungen sind, kann es auch zu psychischen Symptomen wie Angstzuständen, Depressionen und Schlafstörungen kommen. Wir gab Handlungsempfehlungen zum Umgang mit solchen Folgen und erörterten, wie die Rückkehr in den beruflichen Alltag gelingen kann und welche Unterstützungsangebote von der BGW genutzt werden können.

Romy Trinks

DGB


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