Deutscher Gewerkschaftsbund

"Das Aachener Modell. Bedrohungen und Übergriffe an Arbeitsplätzen mit Publikumsverkehr strukturiert angehen"

Dauer 01:08:00

 

 Unter folgendem Link finden Sie die Präsentation zum Digitalen Workshop:

 

Rückblick:

Bedroht, beleidigt, angegriffen: Wer im öffentlichen Dienst oder im privatisierten Sektor beschäftigt ist, hat sicher von Beleidigungen und Übergriffen durch Bürgerinnen und Bürger gehört oder musste sie gar selbst erleiden. Im Polizeidienst, in Ordnungs- und Sozialämtern, in Jobcentern, Schulen und Krankenhäusern, in Bussen und Bahnen ist der Ton in den letzten Jahren zunehmend rauer geworden. Fast jede Berufsgruppe ist betroffen.

Wie Beschäftigte, Interessenvertretungen, Arbeitgeber und Dienstherren solchen Vorfällen vorbeugen können, wie sich Beschäftigte bei gewalttätigen Übergriffen schützen können und wo sie im Ernstfall Unterstützung finden, thematisierten wir in unserer digitalen Workshop-Reihe #TeamMensch. Sie richtete sich an Personal- und Betriebsräte sowie an Führungskräfte und alle Interessierten mit dem Ziel, Wissen weiterzugeben und einen Raum für Austausch zu schaffen.

In Teil I unserer Workshop-Reihe ging es um die Prävention. Wir stellten das sogenannte „Aachener Modell zur Reduzierung von Bedrohungen und Übergriffen am Arbeitsplatz“ vor, einen Leitfaden, der Betriebe und Verwaltungen bei der Entwicklung einer vorausschauenden Sicherheits- und Notfallorganisation unterstützt. Basierend auf Erfahrungen der gestalteten Aufsichts- und Präventionsarbeit der Unfallkasse Nordrhein-Westfalen und des Polizeipräsidiums Aachen, unterscheidet es zwischen vier Gefährdungsstufen und strukturiert das komplexe Thema anschaulich.

Carsten Höltermann

DGB


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