Vergiss nie, hier arbeitet ein Mensch

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Neue Studie des BMI belegt Gewalt gegen Beschäftigte im öffentlichen Dienst

Heute wurde in Berlin die vom BMI beauftragte Studie „Gewalt gegen Beschäftigte im öffentlichen Dienst“ vorgestellt. Für den DGB, der sich im Rahmen der Initiative „Vergiss nie, hier arbeitet ein Mensch“ entscheidend für die Durchführung der Studie eingesetzt hatte, war in Vetretung die Vorsitzende des DGB Berlin-Brandenburg Katja Karger anwesend.

Mit dabei waren auch Innenministerin Nancy Faeser sowie Ulrich Silberbach, Bundesvorsitzender des DBB, welcher die Studie ebenfalls mitträgt. 

Durchgeführt wurde die Studie im Auftrag des BMI vom Deutschen Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung. Eine Zusammenfassung der zentralen Studie ist hier (PDF-Dokument) zu finden. 

Die Studie belegt unter anderem, dass zahlreiche Beschäftigte im öffentlichen Dienst in steigendem Ausmaß Gewalt erleben.

Besonders betroffen sind dabei gerade jene, die sich in Form von medizinischer oder technischer Hilfe in Notlagen oder Gefahrenabwehr in besonderem Maße für andere Menschen einsetzen. Dies geht einher mit einem immer weiter sinkenden Sicherheitsgefühl im Dienst, das sich bei 31 % der Befragten in den letzten drei Jahren verschlechtert hat.

Erschreckend ist auch die hohe Dunkelziffer. Wie die Studie zeigt, melden 70 % der betroffenen Beschäftigten erlebte Gewalt NICHT.

Dies verdeutlicht den dringenden Handlungsbedarf nicht nur bei der Prävention, sondern auch bei der Unterstützung der Opfer von Gewalt. Denn ein großer Teil der Betroffenen fühlt sich aktuell nicht ausreichend unterstützt.

Yasmin Fahimi, Vorsitzende des DGB bewertet die Ergebnisse kritisch: Die Ergebnisse der Studie untermauern, worauf der DGB seit mehreren Jahren mit seiner Initiative „Vergiss nie, hier arbeitet ein Mensch“ hinweist: Gewalt gegen Beschäftigte ist kein Randphänomen, gerade im öffentlichen Dienst. Deutlich wird aber auch, dass es enorme Lücken gibt: Oft fehlt den Beschäftigten die Unterstützung ihrer Vorgesetzten. Viele Gewaltvorfälle werden deshalb erst gar nicht gemeldet und ein Großteil der Befragten fühlt sich nicht sicher im Dienst. Das sind unhaltbare Zustände, die die Arbeitgeber beseitigen müssen. Dabei geht es auch darum, die Führungskräfte für die Wichtigkeit von Präventiv- und Nachsorgemaßnahmen zu sensibilisieren – und dafür, möglichst unkomplizierte Meldeverfahren einzurichten.

Eine ausführliche Auswertung der Studie aus DGB-Sicht ist in Kürze hier auf unserer Website zu finden.

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